Tirol

	
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Christine Hohwieler
Frauengipfel
Brigitte Woman, Dezember 2011
geboren 1966, studierte in München Kommunikationswissenschaften. Sie absolvierte ein Volontariat beim Playboy und arbeitet seit 1995 bei der BRIGITTE, zunächst als Redakteurin in der Kultur, danach als Ressortleiterin Dossier. Vor drei Jahren wechselte sie zur BRIGITTE WOMAN. Seit 2011 ist sie dort als Redaktionsleiterin tätig.
"Christine Hohwieler, eine Mittvierzigerin, die gerne in mittleren Höhen wandert, hat sich etwas Besonderes ausgesucht: Ein 4000er soll es sein, darunter will sie es diesmal nicht tun, denn in ihrem Alter will sie es noch einmal genau wissen. Selbstironisch im Ton, stellt die Autorin ihre Motivation und ihre Zweifel an dem Projekt dar. Doch sie lässt den Blick auch schweifen, sodass keine Selbstbespiegelung, sondern ein atmosphärisch dichtes Bild dieses einmaligen Bergabenteuers entsteht."

"Christine Hohwieler beschreibt eine anstrengende Wanderung als persönliche Herausforderung und Selbsterfahrung. Trotz aller Anstrengungen, von denen ungeschönt und ohne jede Angeberei erzählt wird, bleibt die Autorin humorvoll und authentisch."

"Klassische, gut geschriebene Ich-Reportage. Der Autorin gelingt es, die Besteigung eines Viertausenders gleichermaßen anschaulich, spannend und doch zurückhaltend zu schildern. Sie verzichtet trotz des extremsportlichen Themas auf Adrenalin-Rhetorik und wahrt eine wohltuende Distanz zum eigenen Tun."

"Die „lebensfeindlichen Klopse, die nur den Ehrgeiz befriedigen und nichts als Weitblick bieten“, haben Christine Hohwieler nie gelockt – bis sie sich mit Mitte vierzig ihrer Vitalität versichern muss und beschließt, einmal im Leben einen Viertausender zu besteigen. Ehrlich und selbstkritisch beobachtet sie sich dabei, wie sie sich vor der großen Herausforderung durch den Vergleich mit noch Älteren zu beschwichtigen versucht, wie während der Besteigung ihre Furcht zurückkehrt und der Tag dennoch zu einem Erfolgserlebnis wird, auch wenn an seinem Ende die Erkenntnis steht, dass sie nicht in die Region der hohen Gipfel gehört. Nebenbei ein sympathisch entromantisierender Blick auf die lebenspraktischen Umstände der Bergsteigerei."
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