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Jörn Klare
Ein Keks für hundert Höhenmeter
Frankfurter Allgemeine Zeitung , 2. November 2011
geboren 1965 in Hagen/Westfalen. Er studierte Psychologie und Theaterwissenschaft an der FU Berlin und der Hochschule der Künste Berlin und arbeitete für Theater in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Seit 1995 ist er als freier Autor für Reportage- und Feature-Redaktionen im ARD-Hörfunk, beim Deutschlandradio sowie für verschiedene Printmedien (u.a. ZEIT und FAZ) aus ca. 30, sehr gern auch bergigen, Ländern tätig. Dafür erhielt er Preise und Stipendien. Im Suhrkamp Verlag Berlin erschienen die Sachbücher „Was bin ich wert? Eine Preisermittlung" und „Als meine Mutter ihre Küche nicht mehr fand - Vom Wert des Lebens mit Demenz". Jörn Klare lebt in Berlin.
www.joern-klare.de
"Eine ganz besondere Konstellation beim Wandern beschreibt Jörn Klare: Der Autor hat es sich vorgenommen, seiner achtjährigen Tochter bei einer Tour oberhalb von Obergurgl die Schönheiten des Wanderns näher zu bringen, ja, sie regelrecht für die Partei der Wanderer zu werben. Wer je die Frage „Wie weit ist es noch?“ beantwortet hat, wird diesen gut geschriebenen, heiter-ironischen Text mit großer Freude lesen."

"Eine sympathische Geschichte mit hohem Identifikationspotential für junge Eltern. Unaufgeregt und einfühlsam schildert ein Vater die Bergwanderung mit seiner kleinen Tochter. Er löst Wiedererkennen aus bei den LeserInnen und macht durch sein Beispiel Mut, es ihm gleich zu tun."

"Der Autor schildert eine Bergtour mit seiner eher wanderfaulen Tochter. Es ist ein kleines Thema, das aber dank der Kunst des Autors zu einer wunderbaren, charmanten Geschichte wird. Mit viel Selbstironie, Humor und Liebe erzählt er von seinen Bemühungen, der Tochter seine Begeisterung für die Berge zu vermitteln."

"Jörn Klares Text funktioniert in erster Linie aufgrund des Wiedererkennungseffekts: Welcher Elternteil stand nicht schon vor dem Problem, die eigenen Kinder für die bevorzugte Sportart begeistern zu wollen, und erreichte im schlechtesten Fall genau das Gegenteil? Der Autor vermeidet das „Ich“ und spricht vom Vater, gesteht freimütig (und drastisch) das vorangegangene Scheitern ein und beschreibt eine mehrtägige Hüttentour mit der achtjährigen Tochter, auf der sich die „Prinzessin“ auch dank einiger Zugeständnisse schließlich vom Abenteuerfaktor der „richtigen Berge“ überzeugen lässt. Unterhaltsam für Leser, die sich mit „Lobbyarbeit in der eigenen Familieninnenpolitik“ identifizieren."
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