Tirol

	
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Kati Thielitz
Ein Dorf sieht rot
Süddeutsche Zeitung, 1. Dezember 2011
geboren 1981, hat Kunstgeschichte, Politik- und Kommunikationswissenschaften in Amsterdam, Bonn und München studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Sie schreibt Reportagen und Porträts u.a. für die Süddeutsche Zeitung, Die Zeit oder das ADAC Reisemagazin. Ihre Texte wurden mit dem „Graubünden Nachwuchspreis für Reisejournalisten“ und dem „Südtirol Medienpreis“ ausgezeichnet. Kati Thielitz lebt in München.
"Kati Thielitz stellt uns Liebhaber der Rhätischen Bahn, die das Bündner Dorf Filisur besuchen, als die idealen Feriengäste vor: Sie sind unabhängig von Schnee- oder Wetterbedingungen einfach zufriedenzustellen – Hauptsache, der rote Zug fährt. In der kurzen, angenehm pointierten Reportage kommen neben zwei „Pufferküssern“ aus Deutschland auch eine Hotelchefin, ein Streckenwärter sowie ein Museumsbesitzer und Fremdenführer zu Wort. Die Berge tauchen nicht einmal als Kulisse auf und sind doch – weil die topografischen Gegebenheiten der Landschaft die außergewöhnliche (und UNESCO-Weltkulturerbe-würdige) Streckenführung durch Kehrtunnels und über hohe Viadukte bedingen – Voraussetzung für die Faszination."

"Gelungener Einblick in eine skurrile Urlaubswelt, in der ein Hotelzimmer mit Blick auf Bahngleise mehr wert ist als die Aussicht aufs Bergpanorama. Die Rhätische Bahn ist ein beliebtes Thema für Reisereportagen. Durch den Zugang über die Eisenbahnliebhaber-Szene gelingt es der Autorin, aus dem Klassiker eine originelle Reportage zu machen."

"Eine liebevolle Schilderung der Passion der Eisenbahnliebhaberei und eine Liebeserklärung an die Rhätische-Bahn. Die Autorin wahrt die richtige Distanz zu ihrem Gegenstand. Sie beschreibt detailreich und verständnisvoll und macht sich nicht über die „Pufferküsser“ lustig."

"Aus einer ungewöhnlichen Perspektive beleuchtet Kati Thielitz den Tourismus im Gebirge: Die Rhätische Bahn, seit 2008 Weltkulturerbe, zieht ganzjährig Eisenbahn-Verrückte aus aller Welt an. Die Autorin hat sich deren Art, die Welt zu betrachten, anverwandelt, sodass auch dem bahnfernen Leser die Leidenschaft spürbar wird. Die Ansteckung mit dem Bahn-Bazillus wird durch Lachen abgewehrt."
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