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Berg.Welten 2005 - Bartholomäus Grill
Geboren 1954, studierte Sozialpädagogik an der Fachhochschule München und absolvierte sein Studium für Soziologie, Philosophie und Kunstgeschichte an...
Geboren 1954, studierte Sozialpädagogik an der Fachhochschule München und absolvierte sein Studium für Soziologie, Philosophie und Kunstgeschichte an den Universitäten Eichstätt und Regensburg. 1980 begann seine journalistische Tätigkeit, die ihn von der Kulturredaktion des „Deutschen Allgemeinen Sonntagsblattes“ in die politische Redaktion der „Zeit“ brachte. 1993 verließ er Hamburg in Richtung Südafrika, wo er von Johannesburg aus als Afrika-Korrespondent der „Zeit“ sowie Auslandsberichterstatter für „profil“ und „Die Weltwoche“ sowie „GEO“ arbeitete. Im Jahr 2000 erfolgte der Umzug nach Kapstadt, wo Bartholomäus Grill seither das Afrika-Büro der „Zeit“ leitet. Seine Kenntnisse des afrikanischen Kontinents bringt er auch in die Politik ein – seit 2005 fungiert er als Afrika-Berater des deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler. Grill veröffentlichte zahlreiche Bücher, in denen sich besonders sein Engagement für Themen wie Politik und Umwelt widerspiegeln: „Er war einmal. Der deutsche Abschied vom Wald?“ (Giessen 1984), „Der letzte Treck. Südafrikas Weg in die Demokratie“ (Bonn 1995), „Ach, Afrika. Berichte aus dem Inneren eines Kontinents“ (Berlin 2003). Außerdem schrieb er das Kinderbuch: „Safina. Ein Bilderbuch für Kinder“ (Wien 1999). Sein Einsatz wurde mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt: Kosmos Umweltreporterpreis 1988, Reportagepreis der Europäischen Gemeinschaft 1989, Journalistenpreis Entwicklungspolitik 1996 und Medienpreis der Deutschen Aids-Stiftung 2005.
„Souverän erzählte Kitschoper, witzig, textsicher und nur ein bissel sentimental, genau so viel Emotion, dass sich niemand der Geschichte entziehen kann.“

„Sehr persönlich, sehr präzise, sehr nah am Kitsch. Eine Sehnsuchtsgeschichte, die sich nach uralten Klischees verzehrt ¬und all das mit heiter-unbeirrbarem Realitätssinn.“

„ Ein bisschen nostalgisch, ein bisschen kitschig, als Kitsch aber vom Feinsten: wie soll man über die Schneewinter der Kindheit anders schreiben, wenn man noch dazu vom Nordrand der Alpen kommt, aus Oberaudorf, wo es noch mehr Schnee gibt als anderswo und die Bauernhäuser ohne Zweifel noch malerischer sind als überall sonst.“

„Die sehr persönliche Winterreise führt den Autor zurück an den Ort seiner Kindheit, einen Bergbauernhof über dem Inntal, und bringt Bräuche, Rituale und Traditionen der Bergbauern in Erinnerung. Ein bewusst subjektives und emotionales Auflehnen gegen Kitsch, Beliebigkeit und Vergessen durch ‚die veloziferische Turbowalze des Fortschritts’ – und ein authentisches Sittengemälde von großer sprachlicher Schönheit und Dichte.“

„Mit viel Klugheit, Wissen und Emotion beschreibt der Autor einen Verlust, von dem er weiß, dass er nicht rückgängig gemacht werden kann. Die Trauer darüber wird dennoch mit Leidenschaft und Zorn beschrieben. Die Sprache, die B.G. verwendet ist schnörkellos, gleichzeitig von spröder Poesie.“
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