Tirol

	
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Die Preisträger
Zum Nachlesen und Nachdenken: Die Artikel aller Preisträger von Berg.Welten, die seit dem ersten Reisejournalismuspres der Tirol Werbung ausgezeichnet wurden. Von aberwitzigen Skihallen, Kindheitserinnerungen, von Glück und Schmerz bei Wanderungen - vom Reisen zu Berg.Welten eben - ist da die Rede.
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mehr zu Berg.Welten 2006 - Andreas Lesti
Geboren 1975 in Augsburg, absolvierte ein Redaktionsvolontariat bei der Augsburger Allgemeinen und war im Anschluss...
mehr zu Berg.Welten 2006 - Andreas Lesti
Geboren 1975 in Augsburg, absolvierte ein Redaktionsvolontariat bei der Augsburger Allgemeinen und war im Anschluss Redakteur der Neuburger Rundschau (Heimatzeitung der Augsburger Allgemeinen). Im Jahr 2000 unternahm er eine elfmonatige Reise durch Nepal, Thailand, Kambodscha, Vietnam, Laos, Malaysia, Singapur, Indonesien, Australien und Neuseeland, um 2001/02 vorerst zur Augsburger Allgemeinen zurückzukehren. Seit 2003 ist Lesti als freier Journalist für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, taz, NZZ, Tagesanzeiger, ADAC Reisemagazin, Geo Saison, Augsburger Allgemeine, WAZ u. a. tätig. Außerdem absolviert er seit September 2002 ein Studium (M.A.) der Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft - zunächst an der Uni Augsburg und seit 2004 an der Humboldt Universität in der derzeitigen Wahlheimat Berlin. Im März 2005 hat er den Columbus Autorenpreis (Förderpreis) für eine in der taz erschienene Reportage über Dublin und Joyce erhalten; im Juli 2005 den "Graubündener Nachwuchspreis für Reisejournalisten" mit einer in der FAS erschienene Reportage über die Halfpipebauer von Laax.
“Wie cool uns der Autor diese Berg.Welten und Winterevents der nur noch virtuellen Art näherbringt - das ist schon ziemlich abgefahren. Zum Staunen und zum Lachen, das einem dann doch irgendwie im Halse steckenbleibt. Könnte Skifahren womöglich schon demnächst so eine flache, wüste Sache sein?”

„In seiner Kombination aus Information und Entlarvung, letzteres ganz ohne den Kritiker-Zeigefinger, eine Realsatire auf hohem Niveau. Der unterhaltsamste Text unter allen. Es wird etwas, hautnah und höchst distanziert zugleich, mit spielerischem Ernst vermittelt, das man als Wirklichkeit nicht für möglich gehalten hätte. Meine anfängliche Ansicht, “Was hat das mit Bergen zu tun“, musste ich bald revidieren.“

„Hier stimmt auch der Titel, und nicht nur der. Das sind Berg.Welten vom feinsten: eine synthetische Berg-Welt, ein Haus voller Schnee, in die Wüste von Dubai gestellt. Man soll sich von der scheinbaren Kunstlosigkeit der Geschichte nicht täuschen lassen: mit welcher Liebe und Sorgfalt, mit welchem literarischen Geschick hier das vor Ort aufgefundene Material arrangiert ist, - beneidenswert. So gut das Material an und für sich ist, so sehr kommt es erst darauf an, es gelungen zu formulieren. (Lestis Können zeigt sich auch in der zweiten eingereichten Geschichte an wesentlich weniger spektakulärem Material.) Für mich ein absolut würdiger Berg.Welten-Sieger.“
Dubai. Ein Wintermärchen, erschienen in „FAZ Sonntagszeitung“, 2. Juli 2006
mehr zu Berg.Welten 2005 - Bartholomäus Grill
Geboren 1954, studierte Sozialpädagogik an der Fachhochschule München und absolvierte sein Studium für Soziologie, Philosophie und Kunstgeschichte an...
mehr zu Berg.Welten 2005 - Bartholomäus Grill
Geboren 1954, studierte Sozialpädagogik an der Fachhochschule München und absolvierte sein Studium für Soziologie, Philosophie und Kunstgeschichte an den Universitäten Eichstätt und Regensburg. 1980 begann seine journalistische Tätigkeit, die ihn von der Kulturredaktion des „Deutschen Allgemeinen Sonntagsblattes“ in die politische Redaktion der „Zeit“ brachte. 1993 verließ er Hamburg in Richtung Südafrika, wo er von Johannesburg aus als Afrika-Korrespondent der „Zeit“ sowie Auslandsberichterstatter für „profil“ und „Die Weltwoche“ sowie „GEO“ arbeitete. Im Jahr 2000 erfolgte der Umzug nach Kapstadt, wo Bartholomäus Grill seither das Afrika-Büro der „Zeit“ leitet. Seine Kenntnisse des afrikanischen Kontinents bringt er auch in die Politik ein – seit 2005 fungiert er als Afrika-Berater des deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler. Grill veröffentlichte zahlreiche Bücher, in denen sich besonders sein Engagement für Themen wie Politik und Umwelt widerspiegeln: „Er war einmal. Der deutsche Abschied vom Wald?“ (Giessen 1984), „Der letzte Treck. Südafrikas Weg in die Demokratie“ (Bonn 1995), „Ach, Afrika. Berichte aus dem Inneren eines Kontinents“ (Berlin 2003). Außerdem schrieb er das Kinderbuch: „Safina. Ein Bilderbuch für Kinder“ (Wien 1999). Sein Einsatz wurde mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt: Kosmos Umweltreporterpreis 1988, Reportagepreis der Europäischen Gemeinschaft 1989, Journalistenpreis Entwicklungspolitik 1996 und Medienpreis der Deutschen Aids-Stiftung 2005.
„Souverän erzählte Kitschoper, witzig, textsicher und nur ein bissel sentimental, genau so viel Emotion, dass sich niemand der Geschichte entziehen kann.“

„Sehr persönlich, sehr präzise, sehr nah am Kitsch. Eine Sehnsuchtsgeschichte, die sich nach uralten Klischees verzehrt ¬und all das mit heiter-unbeirrbarem Realitätssinn.“

„ Ein bisschen nostalgisch, ein bisschen kitschig, als Kitsch aber vom Feinsten: wie soll man über die Schneewinter der Kindheit anders schreiben, wenn man noch dazu vom Nordrand der Alpen kommt, aus Oberaudorf, wo es noch mehr Schnee gibt als anderswo und die Bauernhäuser ohne Zweifel noch malerischer sind als überall sonst.“

„Die sehr persönliche Winterreise führt den Autor zurück an den Ort seiner Kindheit, einen Bergbauernhof über dem Inntal, und bringt Bräuche, Rituale und Traditionen der Bergbauern in Erinnerung. Ein bewusst subjektives und emotionales Auflehnen gegen Kitsch, Beliebigkeit und Vergessen durch ‚die veloziferische Turbowalze des Fortschritts’ – und ein authentisches Sittengemälde von großer sprachlicher Schönheit und Dichte.“

„Mit viel Klugheit, Wissen und Emotion beschreibt der Autor einen Verlust, von dem er weiß, dass er nicht rückgängig gemacht werden kann. Die Trauer darüber wird dennoch mit Leidenschaft und Zorn beschrieben. Die Sprache, die B.G. verwendet ist schnörkellos, gleichzeitig von spröder Poesie.“
"Ein Traum in Weiss" – erschienen in "Die Zeit", 10. März 2005
mehr zu Berg.Welten 2004 - Timm Klotzek
1973 in Frankfurt am Main geboren, studierte Journalistik, Politologie sowie Soziologie und absolvierte...
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Timm Klotzek heißt der Preisträger von Berg.Welten 2004, der mit seinem Artikel über das „Tourismuswunder“ Ischgl in Tirol die Jury überzeugte. Klotzek wurde 1973 in Frankfurt am Main geboren, studierte Journalistik, Politologie sowie Soziologie und absolvierte die Deutsche Jounalistenschule in München. Seit Juni 2003 ist er Redaktionsleiter von NEON. Zuvor war als Redaktionsleiter von JETZT, dem Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung tätig.
"Der so unvoreingenommene wie präzise Blick auf einen längst zum Klischee qualifizierten Ort zeigt eindrucksvoll, was eine gekonnte Reportage immer noch zu leisten vermag: Dem Leser Menschen, Geschichten und Lebenswelten einfühlsam, stimmig und ohne jede Tümelei nahezubringen."

"Sehr gute Reportage. Ein schöner Blick auf den tirolischen Tourismus-Irrsinn, der allerdings für den hier Lebenden nicht so viel Neues bringt wie für den 'Auswärtigen'. Aber ohne Moralisieren oder Kulturpessimismus, im ganzen sehr gelungen."

"Eine Geschichte, die analytisch, gut sondiert und witzig geschrieben ist. Ich konnte Erkenntnisse daraus ziehen und weiß jetzt mehr – und die Haltung zum Thema gefällt mir auch."

"Trotz seiner kühlen Distanz eine treffsichere, umfassende und gleichzeitig detailreiche Reportage über den 'Wahnsinn Ischgl'. Und dank der Rahmenhandlung obendrein stimmig und einfühlsam."
Das Millionendorf
mehr zu Berg.Welten 2003 - Freddy Langer
Geboren 1957 in Frankfurt, studierte unter anderem in den USA Amerikanistik, Anglistik sowie Film- und Fernsehwissenschaften. Nach dem ...
mehr zu Berg.Welten 2003 - Freddy Langer
Geboren 1957 in Frankfurt, studierte unter anderem in den USA Amerikanistik, Anglistik sowie Film- und Fernsehwissenschaften. Nach dem Examen trat er 1987 in die Redaktion der F.A.Z.-Tochter "Die Neue Ärztliche" ein. 1989 wechselte er zum Reiseblatt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für das er sich den abseits gelegenen Regionen der Welt sowie den Neuerscheinungen auf dem Reisebuchmarkt widmet. Seit 2002 ist er Ressortleiter und betreut im Feuilleton die Fotografie. Er ist Autor einiger Amerika-Bücher. Eine Sammlung seiner Reportagen, Glossen und Feuilletons aus dem Reiseblatt ist unter dem Titel "So weit. So gut" (1998) erschienen.
„ Ein absolut zeitgemäßer Text ohne Heroisierung und mit einer fast schon homöopathischen Dosis Ironie, die keine Sekunde lang gewollt lustig klingt.“

„Der Autor lässt die Fakten für sich sprechen, er besticht durch elegante Sicherheit der Beschreibung, durch eine sehr gute Dramaturgie, durch seine präzise, eher stille Art, die weiß wie man etwas charakterisiert. Er hat nicht viele Linsen vorgeschaltet, sondern betrachtet alles unvoreingenommen.“
Der Erschöpfung davongelaufen
mehr zu Berg.Welten 2002 - Heike Faller
Jahrgang 1971, absolvierte die Deutsche Journalistenschule und war anschließend als ...
mehr zu Berg.Welten 2002 - Heike Faller
Jahrgang 1971, absolvierte die Deutsche Journalistenschule und war anschließend als freie Journalistin in New York tätig. Derzeit lebt sie in Berlin und ist seit 1999 für das Ressort "Leben" in der ZEIT tätig. Ihre Arbeit fand bereits 1997 höchste Anerkennung, als sie mit dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten ausgezeichnet wurde.
„Sie macht etwas, was im deutschen Journalismus selten vorkommt: sie erzählt. Sie geht ganz ruhig von Person zu Person, sie wertet nicht, enthält sich jeder Häme. So etwas geht natürlich nur bei einer langen Geschichte.“

„Aus der Sicht der Betroffenen wird die Normalität des Dortigen geschildert. Das ist das, was man von einer anspruchsvollen Reisereportage verlangen kann. Das würde auch in einer wissenschaftlichen Zeitung durchgehen können, ohne dass die Wissenschaft „raushängt“.“

„Ausgesprochen gut durchgestaltet, ein Text, der anhand des erzählerischen Fadens viele Zusatzinformationen liefert, ohne dass man sich belehrt fühlt. Menschen werden transparent. Anhand der Menschen erfährt man etwas über den Ort.“
Todtmoos, kein Wintermärchen
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